Covid-19 und Radonmessungen

06.10.2020 14:09

Covid-19 beeinflusst die Radonmessung

Obwohl Radon ein Naturstoff ist, kann es dennoch die Lunge von Lebewesen schädigen, wenn sie über einen längeren Zeitraum eine hohe Konzentration dieses Stoffes einatmen. Aus diesem Grund werden Radonmessungen durchgeführt, um eine mögliche Gefahr, die von Radon ausgeht, ausschließen zu können. Die jüngsten Ereignisse um das Coronavirus (Covid-19) und die damit einhergehende Pandemie hat auch Einfluss auf die gängigen Radonmessungen genommen und sie somit verändert.


Das Interesse an Radonwerten steigt

Obwohl es keinen Zusammenhang zwischen Covid-19 und Radon gibt, stieg seit Beginn der Pandemie das Interesse an Radonmessungen. Diesen Interessenanstieg erklärt sich damit, dass wegen dem Coronavirus das allgemeine Gesundheitsbewusstsein der Menschen einen Aufwärtstrend verzeichnen kann. Dies führt wiederum dazu, dass immer mehr Menschen sich Gedanken um ihre Gesundheit machen, so dass sie mitunter auch immer öfter die Radonwerte in ihrer Umgebung messen, um das Risiko von Lungenkrebs zu senken.


Radonwerte im Home-Office sollten gemessen werden

Die Strahlenschutzrichtlinien der EU schreiben vor, dass jeder Arbeitsplatz einen bestimmten Radonwert nicht überschreiten darf. Da wegen der Coronapandemie immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten müssen, wird es immer wichtiger, die Radonwerte selbständig zu ermitteln.

In vielen Ländern werden die Radonwerte nur auf Arbeitsplätze gemessen, die man täglich aufsucht. Zwar gibt es Länder, in denen es üblich ist, dass regelmäßig private Radonmessungen getätigt werden, jedoch beschränken sich diese Messungen auf das Schlaf- und Wohnzimmer. Ob auch private Büroräume berücksichtigt werden, kann keine Aussage getroffen werden, da diese Räume vor der Coronakrise meistens selten benutzt wurden. Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert, dass man Räume, in denen man sich dauerhaft aufhält, auf Radon untersucht.


Dafür existieren bereits verschiedene Produktlösungen auf dem Markt. Sowohl analoge, als auch elektrische Messgeräte bieten viele Vorteile für die Nutzer und liefern aussagekräftige Werte. Die Messungen selbst sind durch die einfache Handhabung (wie beim RadonEye oder dem RadonTec Exposimeter) für jedermann einfach durchzuführen. Welches Messgerät für Sie persönlich am besten geeignet ist, erfahren Sie in unserem ausführlicheren Blogbeitrag, in dem wie die wichtigsten Merkmale der Messgeräte für Sie zusammengefasst haben


Beim Kauf von Radonmessgeräten ist Vorsicht geboten

Durch die Pandemie ist nicht nur das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung gestiegen, sondern immer mehr Menschen achten nun auch darauf, dass sie qualitativ hochwertige Waren kaufen. Ausschlaggebend hierfür waren vergangene Vorkommnisse, in denen zum Beispiel nicht zugelassene Schutzkleidungen und Mundschutzmasken verkauft wurden.

Um einen verlässlichen Radondetektor zu erwerben, sollte darauf geachtet werden, dass die Detektoren nach dem Standard ISO 17025 hergestellt wurden.
Meistens sind diese Geräte etwas teurer als Detektoren, die nicht nach dem ISO-Standard akkreditiert wurden, aber dafür gewährleisten sie eine akkurate und verlässliche Messung.
Somit wird vermieden, dass man sich über einen langen Zeitraum unbewusst in eine Umgebung aufhält, in der die Radonwerte über den nationalen Durchschnitt liegt und somit die Gefahr von Lungenkrankheiten steigt.



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