Vorbereitung auf nukleare Notfälle – Krieg birgt Strahlengefahr für andere Länder

Behördenchefin mahnt zur Vorbereitung auf nukleare Katastrophen – Krieg und AKW-Gefahren in den Fokus nehmen

Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz, hat vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zur Vorbereitung auf nukleare Notfälle aufgerufen. „Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat einer breiten Öffentlichkeit vor Augen geführt, dass wir auf ganz verschiedene nukleare Notfälle vorbereitet sein und bleiben müssen“, sagte Paulini den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie betonte, dass Strahlung nicht an den Grenzen haltmacht und dass viele Nachbarländer neue Kernkraftwerke planen. Des Weiteren warb sie dafür, dass das Bundesamt beim „Gesetz zum Schutz Kritischer Infrastrukturen“ berücksichtigt werde, das derzeit im Innenministerium erarbeitet wird. Dieses Gesetz soll helfen, die Gefahren einer nuklearen Bedrohung zu verringern.

Paulini forderte zudem, dass die Bevölkerung geschult werden sollte, sich bei einem Notfall richtig zu verhalten. Sie bekräftigte, dass es wichtig sei, über die verschiedenen möglichen Gefahrensituationen informiert zu sein, denn diese könnten unerwartet und schnell eintreten. Ein weiterer Punkt sei die Entwicklung eines Notfallplans durch die Bevölkerung, um bei einer nuklearen Gefahr die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Paulini rief auch dazu auf, dass Regierungen und Behörden in Europa zusammenarbeiten, um ein kohärentes nukleares Notfallmanagement zu schaffen. Dieses müsse insbesondere durch den Austausch von Informationen und Wissen unterstützt werden. Dazu gehöre auch eine stärkere Kooperation zwischen den verschiedenen Nationen und internationalen Organisationen, um den Schutz vor einer atomaren Gefahr zu gewährleisten.

Inge Paulini ist überzeugt, dass die Vorbereitung auf nukleare Notfälle, insbesondere durch das Messnetz des Bundesamts für Strahlenschutz, von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Gesellschaft ist. Daher ist es unerlässlich, dass die Behörde im Rahmen des „Gesetzes zum Schutz Kritischer Infrastrukturen“ Berücksichtigung findet. Mit circa 1.700 Sonden in ganz Deutschland misst das Messnetz des Bundesamts für Strahlenschutz die Strahlenbelastung und der damit einhergehenden Strahlengefahr kontinuierlich. Bei einem nuklearen Notfall ist die Behörde unter anderem dazu verpflichtet, Lagebilder zu erstellen, um die Bevölkerung zu schützen. Auf ihrer Website informiert das Bundesamt über die möglichen Szenarien eines Atomunfalls, welche Behörden im Krisenfall zuständig sind und warum Jodtabletten bei einem Atomunfall verteilt werden. Darüber hinaus betont die Behörde, dass die Tabletten nicht von Bürgern eigenständig zu einem falschen Zeitpunkt eingenommen oder sogar falsch dosiert werden sollten.

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