USED | FTLAB RadonEye RD200 Radonmessgerät - BESTSELLER 2018

Artikelnummer: 10-5010-USED


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Kategorie: Gebrauchte Messgeräte



Gebrauchte Corentium Home Radon Messgeräte

Wir bieten Ihnen gebrauchte Radonmessgeräte aus Vermietungen oder Rücksendungen an.

Es werden nur voll funktionsfähige und überprüfte Messgeräte verkauft.

Die Geräte können leichte optische Mängel bzw. Gebrauchsspuren (leichte Kratzer oder leichte Verschmutzungen) aufweisen.

Verpackung oder Anleitungen können Gebrauchsspuren aufweisen oder leicht beschädigt sein.

Die Geräte sind nicht mit Strahlung oder Radon konterminiert und werden von uns einer oberflächlichen Reinigung sowie Prüfung unterzogen.

Batterien können gebraucht sein (kann somit zu einem frühzeitigen Batterietausch führen)

Unsere Mietgeräte befinden sich für maximal 6 Monate im Feld bzw. beim Kunden.

Sie erhalten auf alle gebrauchten Geräte weiterhin eine Garantie von 1 Jahr.

Dieses Angebot ist oft nur kurzfristig gültig.





Radon-Eye RD200 (FTLAB): das meist verkaufte Radonmessgerät 2018 !

Radon-Eye ist die neueste Innovation von FTLAB und setzt neue Maßstäbe im Bereich der Radon-Messung. Das Gerät besticht dabei nicht nur mit einer ansprechnden Optik, sondern auch mit seinen inneren Werten. Dank der, von FTLAB eingesetzten Ionisationskammer-Technologie, kann das Radonmessgerät Radon-Eye bis zu 20-mal schnellere Messzeiten realisieren als andere vergleichbare Messgeräte. Darüber hinaus kann das Radon-Eye auch für zeitaufgelöste Messungen verwendet werden, da die Radonkonzentration im 10-Minuten-Takt erfasst wird.

Über das kleine Display können die aktuellen Radonwerte abgelesen werden und Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Andere Messgeräte wie der Corentium Home biete dagegen nur 24 Stunden Durchschnittswerte an. Wer den genauen zeitlichen Verlauf der Radonwerte sehen will, kann sich dazu die passende App herunterladen und sich über Bluetooth mit dem Radoneye binnen Sekunden anmelden.

Einfacher, schneller und sicherer geht es im Moment nicht!

Das Radonmessgerät Radon-Eye wurde für die Verwendung mit einem Smartphone oder Tablet konzipiert. Das Messgerät stellt die Verbindung via Bluetooth her, sodass das Radon-Eye mit fast jedem beliebigen Smartphone oder Tablet betrieben werden kann. Die App für das Messgerät kann kostenlos im Playstore/Appstore heruntergeladen werden. Nach dem Installieren der App muss lediglich noch eine Bluetooth-Verbindung zum Radon-Eye hergestellt werden -- und schon kann es losgehen! Zum Lieferumfang gehören -- neben dem Radonmessgerät selbst -- ein Netzteil sowie eine ausführliche Bedienungsanleitung.

Als exclusiver Partner von FTLab gibt es das Radoneye nur bei uns zu kaufen. Aufgrund der hohen Nachfrage kann es jedoch zu Lieferengpässen kommen. Somit schnell zugreifen!


Radon-Eye RD200: Technik, wie bei Profigeräten!

Wer eine besonders genaue und schnelle Radonmessung durchführen möchte, der kommt an Messgeräten mit Ionisationskammer-Technologie nicht vorbei. Das Radonmessgerät Radon-Eye verfügt über genau diese Ionisationskammer und braucht sich darum auch vor sehr teuren Profimessgeräten nicht zu verstecken! Normalerweise kosten Messgerät mit dieser Messtechnologie weit über 1000 Euro. Somit kann das Radonmessgerät Radon-Eye RD200 privaten und professionellen Anwendern wärmstens empfohlen werden!


Messgerät im Überblick:

- Radon-Eye RD200: für die Messung von Radonkonzentrationen in Innenräumen
- Messergebnisse einfach vom Smartphone bzw. Tablet ablesen
- kompatibel mit Android- und iOS-Betriebssystemen
- integrierter Datenspeicher (reicht für 1 Jahr/ 1 h Intervall)
- hochwertiges OLED-Display
- Anforderung an Ihr Handy: Bluetooth 4.0, Android 4.3, IOS 8.0 (oder höher)
- inkl. App für Smartphones und Tablets

 

Lieferumfang: Radon-Eye RD200, Netzteil, Bedienungsanleitung



RadonEye Unboxing und verfügbares Zubehör


RadonEye Android App und Datenimport in Excel

 

RadonEye - Bedienungsanleitung

Anleitung für das Radon Eye

PDF
RadonEye - Bedienungsanleitung

PDF

Artikelgewicht: 0,24 Kg

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Radon Allgemein

Allgemeine Fragen und Antworten zum Thema Radon

1. Richtige Platzierung des Messgerätes

  •     mindestens 25 cm von der nächsten Wand
  •     mindestens 50 cm über dem Fussboden
  •     mindestens  150 cm von dem nächsten Fenster, Tür, Heizkörper oder Lüftungsschlitzen.
  •     Keine direkte Sonneneinstrahlung
  •     Vor Tropfwasser oder Feuchtigkeit schützen
  •     Räume mit Bodenkontakt (Erdreich) haben tendenziell eine höhere Radonbelastung
  •     Schlafräume, Hobbyzimmer oder Kinderzimmer (Zimmer mit langer Aufenthaltsdauer) sollten bei Ihren Messungen an oberster Stelle stehen.
  •     Stellen Sie Ihr Messgerät dort auf, wo Sie “atmen”. D.h. bei Ihrem Schreibtisch auf Kopfhöhe, im Schlafzimmer auf dem Nachttisch, im Hobby oder Sportraum auf Augenhöhe.

 
2. Wetter und Umgebungseinflüsse beachten

Radonwerte sind starken Schwankungen ausgesetzt. Besonders das Wetter und auch die Jahreszeit haben einen starken Einfluss auf die gemessenen Radonwerte. Aus diesem Grund empfehlen wir stehts neben den Kurzzeitmessungen parallel passive Langzeitmessungen durchzuführen.

Im Sommer sind die Messwerte tendenziell am Niedriegsten.

Im Frühjahr und Herbst bekommen Sie (meistens) einen guten Mittelwert der durchschnittlichen Belastung über das Jahresmittel.

Im Winter sind die Messwerte tendenziell höher aufgrund

    schlechterem Lüftungsverhalten
    gefrorene Boden / Wände, welche durchlässiger für das Radongas werden
    Kamineffekte im Haus (durch starkes Heizen)

Aus diesem Grund wird empfohlen, dass zumindest ein Teil der Messungen (Langzeitmessungen) im Frühjahr oder Herbst gemacht werden.

moegliche schwankungen des radonwertes im laufe eines jahres


3. Messdauer bei Radonmessungen

Je länger die Messdauer ist, desto genauer wird das Messergebnis.  Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Wind, Regen, Sonne können ebenso einen Einfluss auf die gemessenen Radonwerte haben. Aus diesem Grund wird eine Messdauer von mindestens 7 Tagen pro Raum empfohlen (bei Kurzzeitmessungen). Kurzzeitmessungen sind gut um einen ersten Eindruck der aktuellen Situation zu erhalten, jedoch sollten unbedingt neben den Kurzzeitmessungen auch Langzeitmessungen über mehrere Monaten hinweg durchgeführt werden.

Anbei ein Beispiel aus einem Büro.

mögliche schwankungen des radonwertes innerhalb einer woche hier gemessen in einem büro
4. Extremwertmessung

Möchten Sie bei sich eine Extremwertmessung durchführen, dann sollten Sie bereits Tage vor de eigentlichen Messung das Zimmer nicht mehr betreten und auch nicht lüften. Während der Messung sollte das Zimmer ebenso nicht betreten oder gelüftet werden. Dadurch können Sie Ihre maximale Radonbelastung ableiten.

 
5. Realistischer Radonwert

Um einen möglichst guten & realistischen Durchschnittswert Ihrer Radonbelastung zu erhalten, sollten Sie den gewünschten Raum nach wie vor ganz normal benutzen. D.h. ändern Sie während der Messung Ihre Gewohnheiten (Türe auf/zu, Lüftungsverhalten, Nutzverhalten) nicht. Am besten sie starten die Messung und ignorieren das Messgerät für die nächsten Tage ganz einfach. Dadurch erhalten Sie einen Radonwert, der die reale Belastung wiederspiegelt (bitte bedenken Sie aber auch Punkt 2, dass sich z.b. im Winter Ihr Lüftungsverhalten verändern kann)

 
4. Typische Messfehler beim Radonmessen

    Zu kurze Messzeit
    Positionsänderung des Messgerätes während der Messung
    Falscher Messort
    Andere Nutzung des Raumes als sonst (bei der Extremwertmessung wird dies absichtlich gemacht)
    Im Normalfall sind die Radonwerte in den Kellerräumen am Höchsten und nehmen mit jedem zusätzlichen Stockwerk ab. Jedoch können aufgrund von baulichen Gegebenheiten (Zwischenräume in den Wänden, Kamine, Elektrokanäle, Wasserleitungsschächte, Lüftungsschächte, Wärmeschutzverkleidung, usw..) Kamineffekte auftreten, die Ihnen das Radongas förmlich in die oberen Stockwäre saugen. Sicherheit kann Ihnen nur eine Messung in den jeweiligen Räumen geben.

 
5. Messergebnisse des Nachbarn

Messergebnisse von Ihrem Nachbarn oder Messungen welche in Ihrer Nähe durchgeführt worden sind, können keine sichere Aussage über Ihre eigene Radonbelastung in Ihrem Haus geben. Radon kann sich aufgrund von verschiedenen Bodenschichten (Lehm, Kies, Grundwasser usw..) binnen weniger Meter von wenig auf extrem viel ändern. Auch die Beschaffenheit jedes Gebäudes (Dichtheit der Bodenplatte, Wände, Rohrdurchführungen) sind individuell. Ebenso ist das Lüftungsverhalten, sowie die Raumnutzung unterschiedlich. Unsere Empfehlung lautet deswegen eindeutig, dass nur eigenen Messungen wirklichen Aufschluss über Ihre persönliche Radonsituation geben können.

Spielen Sie nicht unnötig mir Ihrer Gesundheit.

  • Radon richtig messen
  • Wie misst man Radon
  • Radon Messung

Radon ist ein radioaktiver Schadstoff welcher als natürliches Gas vorkommt und aus Böden und Baumaterial austritt. Über die Kellerwände & den Kellerboden dringt Radon in das innere von Häusern, wo es sich aufgrund von schlechter Lüftung erheblich anreichern kann.

Über die Atemluft transportieren wir das Radon mit dessen radioaktiven Folgeprodukten in unsere Lungenflügeln, wo diese eine beträchtlichen Schaden durch Strahlung verursachen können. Radon wird deswegen heute nach dem Rauchen als Hauptursache für Lungenkrebs genannt.

Radon ist ein natürlich vorkommendes Gas, wovor wir uns nicht schützen können. Deshalb ist der richtige Umgang damit um so wichtiger.


Das radioaktive Gas Radon zerfällt in Zerfallsprodukte, die ebenfalls radioaktiv sind. Die kurzlebigen Zerfallsprodukte können anschließend an Staubteilchen (Aerosole) der Raumluft anhaften, wodurch Sie vom Menschen eingeatmet werden. Sind die radioaktiven Teilchen erst einmal in der Lunge, so lagern sich einige Teilchen in der Lunge ab. Das Radongas selbst wird größtenteils unverändert wieder ausgeatmet.

Es ist also nicht das Radon selbst, von dem die größte Gefahr ausgeht, sondern seine Zerfallsprodukte. Die eingeatmeten radioaktiven Teilchen senden beim Zerfall energiereiche, ionisierende Strahlung ab, die das Lungengewebe direkt schädigen kann. Die Entstehung von Lungenkrebs wird so gefördert und begünstigt.  

 

Wie hoch ist das Lungenkrebsrisiko?

Bevölkerungsstudien zeigen, dass das Lungenkrebsrisiko unmittelbar mit der Höhe der Radongaskonzentration in der Raumluft zusammenhängt. An der frischen Luft ist das Risiko sehr gering, da sich das Radon dort schnell verdünnt. In Gebäuden sammelt sich das Gas dagegen häufig in den unteren Räumlichkeiten an, wodurch bedenkliche Konzentrationen entstehen können.

 

Haben Raucher ein erhöhtes Risiko?

Raucher haben generell ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Etwa 90 % aller Lungenkrebstodesfälle gehen auf das Rauchen zurück. Studien zeigen auch, dass Raucher gleichzeitig besonders anfällig für das schädigende Potenzial von Radon sind. Die meisten radonbedingten Todesfälle treten bei Rauchern auf. In der folgenden Tabelle wird der Zusammenhang zwischen der Radonkonzentration und der Menge der gerauchten Zigaretten verdeutlicht:

 

Tabelle: Risiko, um bis zum Alter von 75 Jahren an Lungenkrebs zu sterben

Radonkonzentration

0 Bq/m3

Radonkonzentration

800 Bq/m3

Lebenslange Nichtraucher

0,4 %

0,7 %

Raucher*) bis zum 30. Lebensjahr

2,3 %

3,7 %

Raucher*) bis zum 50. Lebensjahr

4,3 %

7,2 %

Raucher*) bis zum 75. Lebensjahr

10,4 %

16,9 %

*) bei 15-24 Zigaretten täglich

Weitere Informationen finden Sie hier.


RadonEye

Die Smartphone-App können Sie kostenlos im Google Playstore oder im Appstore herunterladen. Navigieren Sie dazu mit Ihrem Handy auf die entsprechende Seite und geben Sie den Suchbegriff „Radon Eye“ ein. Nach der Installation folgen Sie den Anweisungen.


Ja, das RadonEye kann auch mit Batterien/Akku betrieben werden. Dazu ist aber ein extra 12V/USB Kabel notwendig. Mit diesem Kabel kann das RadonEye an eine normale (Handy) PowerBank angeschlossen werden. Je nach größe der PowerBank, kann das RadonEye damit bis zu 2 oder 3 Tage mobile betrieben werden. 

Das Radon Eye können Sie mit und ohne Smartphone betreiben, da auf dem Display die wichtigsten Messwerte angezeigt werden. Dazu gehört beispielsweise der gemessene Höchstwert (Peak), die gesamte Messdauer der aktuellen Messreihe sowie ein Langzeit-Durchschnittswert.

 

Genauere Daten erhalten Sie allerdings bei Verwendung der Smartphone-App. Dafür muss Ihr Smartphone oder Tablet folgende Systemvoraussetzungen erfüllen:

 

- Bluetooth 4.0 oder höher

- Android 4.3 oder höher

- IOS 8.0 oder höher


Wir von Radonshop.com haben das neue Radonmessgerät RadonEye für Sie getestet. Bei diesem Gerät handelt es sich um die neueste Entwicklung aus dem Hause FTLAB – einem bekannten Hersteller innovativer und hochwertiger Strahlenmessgeräte. In unserem Test zeigen wir die Vor- und Nachteile dieses Gerätes auf und verraten Ihnen, für wen dieses Produkt besonders geeignet ist.

Unboxing und erster Eindruck

Das RadonEye wird in einem weißen Karton geliefert, in dem das Radonmessgerät sicher verstaut ist. Spezielle Halterungen im Inneren des Kartons sorgen dafür, dass das Messgerät auch beim Versand über den Postweg sicher beim Kunden ankommt. Im Inneren des Kartons befindet sich das Radonmessgerät, das dazugehörige Netzteil, ein 12-Volt-USB-Kabel sowie ein kleines Handbuch und eine Kurzanleitung. Darüber hinaus ist dort noch ein Zertifikat zu finden, über die erfolgreiche Kalibrierung des Messgerätes. Es ist nämlich so, dass jedes RadonEye-Messgerät vor dem Verkauf vom Hersteller getestet und gemäß internationaler Standards kalibriert wurde. Diesen Umstand finden wir schon mal super, da wir dann gleich mit den Messungen loslegen können – und mit großer Sicherheit sehr exakte Messwerte erhalten werden.

Nach dem Auspacken wenden wir uns dem RadonEye selbst zu. Was kann das Gerät und wie gut ist es verarbeitet? Auf den ersten Eindruck gefällt uns das RadonEye sehr gut. Es ist etwa 12 cm hoch und hat einen Durchmesser von 7,5 cm. Rein optisch erinnert das Design ein wenig an ein I-Phone. Mit einem Gewicht von 300 Gramm hat das RadonEye die ideale Schwere; nicht zu schwer zum Transportieren und dennoch schwer genug, um einen sicheren Stand aufzuweisen. Gummifüße an der Unterseite des Gerätes erhöhen die Standfestigkeit zusätzlich. Auf der Oberseite befindet sich ein kleines Farbdisplay, das nach dem Anschluss des Netzgerätes eine gut lesbare blaue und orangenfarbene Schrift anzeigt. Die Lesbarkeit der Messwerte auf dem Display ist sowohl im Dunkeln als auch bei Licht hervorragend.

Der Lieferumfang:

- Radonmessgerät RadonEye

- 12-Volt-Netzteil

- 12-Volt-USB-Kabel (für externen Akku/Powerbank)

- Handbuch, Kurzanleitung

- Zertifikat über die Kalibrierung

Erste Inbetriebnahme

Stromversorgung

Wie schon beschrieben wird das RadonEye mit einem 12-Volt-Netzgerät betrieben, wodurch das Gerät nicht nach Lust und Laune umhergetragen werden kann. Das RadonEye ist aufgrund des Netzgerätes auf eine Steckdose angewiesen und eignet sich somit nur für Messungen in Räumen mit einer entsprechenden Stromversorgung. Allerdings wollten wir das so nicht hinnehmen: Darum legen wir Ihnen beim Kauf des RadonEyes ein 12-Volt-USB-Kabel mit dazu, mit dem Sie jederzeit einen externen Akku/Powerbank anschließen können. Das Kabel ist dazu in der Lage, die Spannung einer 5-Volt-Powerbank auf 12 Volt anzuheben, sodass das RadonEye mühelos mit einer solchen Powerbank betrieben werden kann. Durch diese Maßnahme erhöht sich die Mobilität des Messgerätes enorm, sodass Radonmessungen nun auch im Freien oder an abgelegenen Orten möglich werden. Externe Akkus finden Sie fast überall günstig im Elektronik-Fachhandel. Eine Powerbank können Sie dort für nur wenige Euro erwerben.

Startvorgang und Displaydarstellung

So, nun haben wir das Netzgerät angeschlossen und sehen, dass das RadonEye erst einmal hochfährt. Dieser Vorgang dauert etwas 20-30 Sekunden. Dann leuchtet das Farb-Display auf und das RadonEye beginnt mit den ersten Messungen. Die Anzeige ist auf Bq/m3 voreingestellt; kann aber auch auf pCi/l umgestellt werden. Auf dem unteren Teil des Displays werden zudem weitere Werte im Wechsel eingeblendet, die bei einer längeren Messung von Bedeutung wären. Dazu gehört beispielsweise der gemessene Höchstwert (Peak), die gesamte Messdauer der aktuellen Messreihe sowie ein Langzeit-Durchschnittswert. Besonders positiv ist hierbei, dass alle wichtigen Werte von selbst angezeigt werden. Am RadonEye sind darum keine weiteren Bedientasten vorhanden. Das Gerät ist somit also sehr einfach zu bedienen und es sind keine Bauteile am Gehäuse angebracht, die mit der Zeit ausleiern oder kaputt gehen könnten. Doch auch ohne Bedientasten können Sie die ermittelten Messwerte ganz exakt und zeitaufgelöst anzeigen lassen – und zwar mit der dazugehörigen Smartphone-App.

Smartphone-App

Die Smartphone-App „RadonEye“ gehört zu diesem Gerät und kann kostenlos für Android und iOS heruntergeladen werden. Um an die App zu gelangen, mussten wir uns einfach beim Playstore oder Appstore anmelden. Unter dem Begriff „RadonEye“ war diese dann schnell zu finden. Nach circa 3-4 Sekunden ist die Software installiert. Da die App nur 2 MB groß ist, lief diese flüssig auf all unseren Geräten (Smartphone und Tablet). Falls Sie kein Smartphone oder Tablet besitzen, dann können Sie die Messwerte auch einfach vom Display des RadonEyes ablesen. Mit der App wird die Darstellung aber verbessert und es sind einige Daten erhältlich, zu denen Sie ohne App keinen Zugang hätten.

Beim Start der App wird automatisch eine Bluetooth-Verbindung zum RadonEye hergestellt. Mit der App können Sie nun alle Radon-Messwerte übersichtlich darstellen. In den Einstellungen (Configuration Settings) können Sie einige Modifikationen vornehmen, damit Sie genau die Werte angezeigt bekommen, die für Sie besonders interessant sind. So haben Sie beispielsweise die Wahl zwischen den Einheiten Bq/m3 und pCi/l sowie dem gewünschten Messintervall (10 min, 1 h, 24 h). Darüber hinaus kann eine Alarmschwelle festgelegt werden. Für unseren Test haben wir den Alarmwert einmal auf 80 Bq/m3 festgelegt. Für Sie zu Hause wäre ein Wert von 100 Bq/m3 sinnvoll; denn ab diesem Wert wird von Behörden verstärktes Lüften empfohlen, um das Lungenkrebsrisiko zu senken.

Auf der Startseite der App werden dann die genauen Werte in den gewünschten Einheiten angezeigt. Dargestellt wird der aktuelle Messwert , und – wenn bereits länger als 24 Stunden gemessen wurde – auch ein Tagesdurchschnittswert. Außerdem wird die gesamte Messdauer auf der Startseite eingeblendet. Unter dem Reiter „LOG“ können Sie alle Daten Ihrer Messreihe in einem Diagramm anzeigen lassen. Dafür müssen Sie nur die Taste „Data-Load“ betätigen – und schon werden alle Daten vom RadonEye auf die Smartphone-App übertragen. Das Diagramm zeigt dabei alle Messwerte Ihrer Messreihe an. Die Werte werden im Stunden-Takt dargestellt. Auf Wunsch können Sie die gewonnen Daten Ihrer Messreihe speichern und bei Bedarf später wieder in die App hinein laden.

Praxistest und Messergebnisse

Nun kommen wir zu unseren Ergebnissen. Wir haben das RadonEye angeschlossen und zehn Minuten später erscheinen bereits die ersten Messergebnisse. Die Messung nehmen wir im Erdgeschoss vor. Da wir heute noch nicht gelüftet haben, liegt der erste Wert bei 75 Bq/m3. Da wir die Alarmschwelle bei 80 Bq/m3 festgelegt haben, beschließen wir, auch weiterhin nicht zu lüften, damit wir den Alarm einmal miterleben.

Circa eine Stunde später ist es dann so weit: der Alarm ertönt und auch die LED am RadonEye leuchtet im Sekundentakt auf. Nun ist es Zeit zu lüften. Wir öffnen mehrere Fenster und eine Balkontür und sehen was die Messwerte machen. Nach zehn Minuten erscheint der neue Wert und dieser ist immer noch sehr hoch, er liegt bei 70 Bq/m3. Offensichtlich dauert es ein Weilchen, bis die Werte wieder sinken. Doch schon weitere zehn Minuten später sinkt der Wert auf weniger als 50 Bq/m3. Innerhalb weiterer 20 Minuten erreichen wir eine Radonkonzentration von unter 10 Bq/m3. Das sind Werte, wie sie auch im Freien vorkommen, also, alles bestens!

Nach zwei Stunden schauen wir noch mal auf das Display des RadonEyes und sehen, dass die Werte wieder bei über 20 Bq/m3 liegen. Am Abend ist die Radonkonzentration sogar wieder bei 65 Bq/m3 angelangt. Darum beschließen wir, erneut zu lüften. Nach 20 Minuten ist wieder alles in bester Ordnung. Am nächsten Tag sehen wir am Morgen noch einmal nach. Diesmal zeigt das Gerät nicht nur den aktuellen Messwert (82 Bq/m3), sondern auch einen Durchschnittswert der letzten 24 Stunden an. Dieser liegt bei 35 Bq/m3. Die Messergebnisse zeigen also deutlich, dass häufiges Lüften sehr wichtig ist, wenn man die durchschnittliche Radonkonzentration auf einem niedrigen Niveau halten möchte. Als wir bei unserem Test einmal mehr als 24 Stunden nicht gelüftet haben, stiegen die Radonwerte sogar auf bedenkliche 120 Bq/m3 an.

Fazit zum Radonmessgerät RadonEye

Das RadonEye hat uns im Test definitiv begeistert. Das Gerät lieferte bereits nach 10 Minuten die ersten Messergebnisse – so schnell ist sonst kein anderes Radonmessgerät – und schon gar nicht in dieser Preisklasse! Der Grund, weshalb das RadonEye so schnell Daten bereitstellen kann, ist in der Ionenkammertechnologie zu suchen, die beim RadonEye zum Einsatz kommt. Diese ermöglicht schnelle Messungen, die zudem auch noch äußerst präzise sind. Die Ionenkammertechnologie ist zwar seit Längerem bekannt; sie kam aber bislang ausschließlich in sehr hochpreisigen Profigeräten zum Einsatz (ab 1000 Euro). Während mit vielen anderen Handmessgeräten nur 24-Stunden-Durchschnittwerte erzeugt werden können, sind mit dem RadonEye auch Messungen im 10-Minuten-Takt möglich. Tages- und Monatsdurchschnittswerte zeigt das RadonEye aber natürlich auch an.

In der App können die Messwerte dann in einem übersichtlichen Diagramm dargestellt werden (im 1-Stunden-Intervall). Aufgrund der schnellen Reaktionszeit können Sie also die Auswirkungen Ihres Lüftverhaltens auf die Radonkonzentration direkt beobachten. Das ist mit den meisten anderen Messgeräten für Heimanwender nicht möglich.

Weitere Vorteile des RadonEyes sind:

- für Messungen von Radon in Innenräumen geeignet

- erste Messergebnisse nach 10 Minuten einsehbar

- Messwerte übersichtlich in der App darstellbar

- geeignet für Android und iOS

- sehr großer Datenspeicher

- farbenfrohes OLED-Display

- zeigt Messwerte im Zeitverlauf an

- ermittelt Tages- und Monatsdurchschnittswerte

- geeignet für den Betrieb mit einer Akku-Powerbank

Fazit: Das RadonEye von FTLAB ist ein super Messgerät zu einem Spitzenpreis. Das RadonEye sieht gut aus und ist außerdem kinderleicht zu bedienen. Als sehr positiv bewerten wir auch die beiliegende Smartphone-App, mit der Sie die Radonwerte übersichtlich darstellen können. Als absolutes Highlight ist hier aber der Preis zu nennen: für unter 300 Euro bekommen Sie mit dem RadonEye ein Messgerät mit Ionenkammer-Technologie. Die Ionenkammer-Technologie ist sonst nur in sehr hochpreisigen Geräten zu finden, die in der Wissenschaft und Forschung eingesetzt werden. Von uns gibt es darum für das RadonEye eine ganz klare Kaufempfehlung!


Radon Messgeräte

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