Radon in Schulen: Ein Filmbeitrag

01.06.2017 12:40

radon in schulen und innenräumen


Radon kommt in ganz Deutschland vor und ist radioaktiv. Das radioaktive Edelgas ist geruch- und geschmacklos, sodass es mit den menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen werden kann. Da das Gas ständig aus dem Erdreich aufsteigt, kann es sich in Wohn- und Kellerräumen ansammeln. Dort kann es zu einer Gefahr für die Gesundheit werden. Radon ist auch in geringen Konzentrationen gesundheitsgefährdend. Von der WHO wird Radon als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs genannt. Das Bundesamt für Strahlenschutz geht davon aus, dass Radon für rund 20.000 Lungenkrebsfälle innerhalb EU verantwortlich ist. Zwar werden nun erstmals Richtwerte für Radonkonzentrationen in Innenräumen eingeführt. Doch einigen Behörden geht das nicht weit genug – sie fordern strengere Richtwerte.

Der Filmbeitrag zeigt die schwierige Situation in Deutschland. Zurzeit gibt es einige Schulen in Deutschland, die trotz hoher Radonwerte ihren Unterricht mit Schulkindern fortsetzen müssen. Da kommt die Frage auf, warum nicht alle Schulen so gut wie möglich vor Radon geschützt werden können.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/krebsgefahr-durch-radongas-100.html


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.